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Warzen

10.07.2019

Warzen (lat. Verruca) sind gutartige, oft ansteckende, scharf begrenzte Epithel Geschwulste der oberen Hautschicht (Epidermis). Über 90 Arten humane Papillomaviren (HPV) sind bekannt, die als Auslöser der meisten Warzen in Frage kommen.

Es existieren verschiedene virale Warzenarten.  Kinder und Jugendliche sind besonders betroffen, da das Immunsystem noch nicht entsprechend entwickelt ist. Die Inkubationszeit beträgt meist Wochen bis Monate.

Die häufigste Warzenform sind die vulgäre Warzen (lat. Verrucae vulgares) auch gewöhnliche oder Stachelwarzen genannt. Es sind halbkugelige Knötchen mit blumenkohlartiger Oberfläche und treten v.a. an den Händen auf. Auf zarter Haut (Gesicht, Hals) sind sie gestielt und werden auch Pinsel- oder Fadenwarzen genannt. Die Übertragung findet von Mensch zu Mensch bzw.  von einer Körperstelle auf eine andere durch direkten Kontakt mit infizierter Haut statt.

Plantare Warzen (lat. Verrucae plantares) treten in Form von Dornwarzen vorwiegend an Druckstellen (Ferse, Fussballen, Zehenunterseite) auf. Sie wachsen dornartig in die Tiefe was zwangsläufig zu Schmerzen führt. In Form von Mosaikwarzen liegen sie oberflächlich und symptomlos im Haut Niveau.
Dornwarzen sind ebenfalls ansteckend und können über den Kontakt mit einer nassen/feuchten Oberfläche auf andere Menschen übertragen werden.

Dellwarzen (Molluscum contagiosum) werden durch ein Pockenvirus verursacht und via direkten Körperkontakt oder per Schmierinfektion übertragen. Dellwarzen kommen vor allem bei Kindern vor und sind hochgradig ansteckend. Begünstigend wirkt ein geschwächtes Immunsystem.

Alterswarzen (Verruca seborrhoicae), auch seborrhoische Keratose genannt, sind keine echten Warzen, da sie nicht durch Viren verursacht werden. Sie treten erst ab einem Alter von ca. 50 Jahren auf. Ihre Entstehung ist noch nicht geklärt, bekannt ist jedoch, dass sie nicht ansteckend sind. Allerdings ähneln sie gewissen Hautkrebsformen und sollten daher von einem Arzt beurteilt werden.

Eine Warzentherapie ist u.a. indiziert bei Schmerzen, Funktionseinschränkungen, starken kosmetischen Beeinträchtigungen oder möglicher Ausbreitung der Infektion (z.B. bei Plantarwarzen).
Die Entfernung von Warzen wird meist durch eine Gewebezerstörung erreicht:

  • chemische (Milchsäure, Salicylsäure, Zytostatika)
  • physikalische (Hitze/Laser, Kälte/Kryotherapie)
  • mechanisch (Skalpell, Kürette)


Das Ziel einer Behandlung ist eine narben- und rezidiv-freie Abheilung der Warze.

Tipp zur Vorbeugung:

 

  • In öffentlichen Schwimmbäder, Saunas und Turnhallen nicht barfuss gehen
  • Immunsystem stärken

 

 

Andrea Rytz, Wissenschaft

An der Hotline schätze ich den direkten Kontakt zu unseren Kunden und gebe gerne Auskunft auf die vielfältigen Fragen zu unseren Produkten und deren Anwendung